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Übersicht :: Reggae & Dancehall :: Allgemeines :: Zwischen Homo- und Dancehallphobie in Deutschland
moderiert von: Baum, Hillman

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Zwischen Homo- und Dancehallphobie in Deutschland

Benni verfasst: 17.04.2009, 14:02
Sonic Youth
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registriert: Feb. 2006
Beiträge: 316

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letzter Besuch: 09.06.10
da würde ich ja gerne mal ein bischen genauer hören welche artists sie damit zum beispiel meinen. habe so eine tendenz bisher nicht wahrgenommen. höchstens, dass dieses simple und eindeutige "bun battiman/bun chichiman" ding ein bischen abgenommen hat und eher andere phrasen gedroschen werden.

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YOUTH B | Nais Media Blog
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Xela verfasst: 16.05.2009, 11:54

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Beiträge: 2883

Status: offline
letzter Besuch: 27.07.10
Eurovision von Drohungen gegen Schwule überschattet

die_weltVor dem Grand-Prix-Finale in Moskau wächst die Sorge vor Gewalt gegen Schwule und Lesben bei deren traditionellen Feiern zum Eurovision. Es gilt ein generelles Verbot für Homosexuellen- Demonstrationen. "Wir werden so vorgehen wie bei jeder anderen nicht erlaubten Veranstaltung", kündigte ein Polizeisprecher an mehr...


mal sehen ob herr beck sich mal wieder ne blutige nase holen wird und in Zukunft alle russischen artist aus dem schengen raum verbannt...

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Thompson verfasst: 28.08.2009, 11:56

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Beiträge: 3794

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letzter Besuch: 29.07.10
Hier mal der Link zu einem Thread aus dem lokalen Hannover Bereich bei Reggae-Town. Die Diskussionen sind entstanden nach dem beim More Fire Festival 2.0 als Headliner T.O.K. angekündigt wurde.
Teilweise ist hier sehr gut zu sehen wie verhärtet die Fronten mittlerweise sind, sowohl auf Seite einiger Dancehallfans, als auch auf Seite der Homosexuellenvertreter und ihrer Unterstützer.
nachtrag 22.08. tok absage

Leider dreht sich das Thema mittlerweile seid Jahren immer wieder im Kreis ohne wirklich zu einer Lösung zu führen.

Was denkt ihr zu diesem Thema?
Was für eine Lösung könntet ihr euch vorstellen?
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Teffy verfasst: 28.08.2009, 13:31
Reggae Listener
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letzter Besuch: 22.12.09
HoRo
quakeWenn die hiesige "Reggae-Szene" bis einschließlich Heute nicht im Stande ist sich zu Positionieren, dann erledigen das halt "andere" für uns!


Genau so sieht es aus, viel "Bla Bla" in irgendwelchen Foren, ABER es wäre bisher entgangen, z. B. einen Soundsystem-MC während eines Gigs auf der Bühne mit einer klaren Positionierung erlebt zu haben.

Es gab (und gibt) ja immer mal wieder Veranstaltungen a´la "Fight against rascism" oder auch diverse Benefiz-Sachen - eigentlich könnte und müsste man diesen Faden entsprechend weiterspinnen ...

Denn vom reinen Nichtstun seitens der Reggaeszene wird es keine positive Veränderungen geben.

Irie greetz - HoRo


Wie wäre es den mal mit einer Veranstaltung zu gunsten von Jamaikanischen Organisationen die sich für die Rechte von Schwulen und Lesben einsetzen???




______________________
Jeder Mensch bereitet auf irgendeine Art Vergnügen, der eine, wenn er ein Zimmer betritt, der andere, wenn er es verläßt.............

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champanda verfasst: 28.08.2009, 14:45
Modeberator
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registriert: Feb. 2006
Beiträge: 2478

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letzter Besuch: 31.07.10
Thompson Was denkt ihr zu diesem Thema?


ach, ich find das mittlerweile zum teil echt nur noch traurig und beschämend, welche abgründe sich durch manche äußerungen hier zu den wichtigen themen a la homophobie auf tun. one step forward two steps backward. der hinweis von gayrights, dass eine gesunde szene normalerweise die fähigkeit zur selbstregulierung haben müsste, trifft imho z.zt. den nagel voll auf den kopf, so leid es mir auch tut. bei solchen diskussionsverläufen und dahin gerotzten sprüchen wie z.b. "ey dancehall ist ghetto und deswegen ist das halt so..." steht unterm strich ein EPIC FAIL. totale stagnation, total peinlich, ein eigentor jagt das nächste, fremdscham galore, ein einziges publicity disaster. es ist zum heulen, da verliert man echt die lust, sich überhaupt noch für irgendwas eizusetzen: vertane liebesmüh.

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"Reggaeapologeten - diese deutsche Dancehallrichtung ist so garnicht meins. Ich denke, dass zunehmendes Alter und Reife bei vielen ohnehin eine Entkoppelung von subkulturellen Dogmen bedeuten." + follow me: http://twitter.com/champanda
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schwachmat verfasst: 26.09.2009, 18:46
Reggae Warrior
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Beiträge: 144

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letzter Besuch: 22.07.10
Wie geht ihr eigentlich selber mit Homophoben Künstlern bzw. deren Songs um?

Ich hab z.B. letztens mal durchgeguckt und alles was ich von Elephant Man, Capleton und T.O.K. hatte gelöscht.



______________________
Wir müssens ausprobiern, den Scheiss zu boykottieren, denn er funktioniert nicht.
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Manja verfasst: 26.09.2009, 19:09
Reggae Lover
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registriert: Apr. 2007
Beiträge: 309

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letzter Besuch: 31.07.10
ich finde Selektion ist schon mal ein Anfang, alles zu löschen das ist doch fatal, denn dann gehen dir ja ein paar richtige Hammer Tunes verloren mit der richtigen Message und die haben ja alle 3 hier genannten... und wenn du das "so" bei jedem Artist praktizierst bleibt nicht mehr viel übrig!

was du privat hörst kann dir keiner nehmen ist halt eher die Frage was und wie öffentlich auf Dances Mixes ect verbreitet wird.



editiert von: Manja, 26.09.2009, 19:11 Uhr

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Die Luft wird dir zu knapp die Uhr tickt immer lauter
und dein Mojo macht schlapp zwischen soviel angestauter
Energie die fließen will Ich packe meine Tasche nehm mein Mikro mit den Bass für das Hüftgefühl und die Keys zum Glück
http://www.manja.tv
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schwachmat verfasst: 26.09.2009, 20:26
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letzter Besuch: 22.07.10
Ich hab aber keinen Bock solche Leute zu unterstützen. Auch wenn ihre Tunes ansonsten gut sind. Das ändert nämlich nichts daran, dass sie homophobe Arschlöcher sind. Da können sie noch so viel über Babylon herziehen -sie machen trotzdem mit.

edit : Das is natürlich nur meine Meinung, mir ist einfach eine gewisse Konsequenz wichtig.



editiert von: schwachmat, 26.09.2009, 21:39 Uhr

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RapTIX verfasst: 26.09.2009, 20:54

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letzter Besuch: 31.07.10
schwachmatIch hab z.B. letztens mal durchgeguckt und alles was ich von Elephant Man, Capleton und T.O.K. hatte gelöscht.

Oh Oh...ist ja schon sehr konsequent.
Soooo viele Big Tunes (falls die in deiner Sammlung waren icon_wink )
Naja muss jeder selber wissen !!

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schwachmat verfasst: 27.09.2009, 11:38
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letzter Besuch: 22.07.10
Ich wollt eigentlich nich mit euch drüber reden was ich mache, sondern wissen wie ihr das so handhabt. Ich wollte nur mit eigenem Beispiel voran gehen icon_cool

Soll natürlich nich heißen, dass ich kein Bock auf Diskussion hab.

@Konsequenz, das hat bei mir nich wirklich was mit durchhalten zu tun z.B. auf Capleton verzichten -ich kann die Musik einfach nich ohne schlechtes Gewissen hören.



editiert von: schwachmat, 27.09.2009, 12:42 Uhr

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ForrestFunk verfasst: 27.09.2009, 21:22
Käsekuchen
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letzter Besuch: 29.07.10
Also ich persönlich bin auch alles andere als homophob und kann die Messages einiger Künstler auch nicht gutheißen, trotzalledem erwische ich mich selbst oft in dem moralischen Konflikt. Spielst du sie nun oder nicht. Weil es echt einige BIG TUNES gibt, die aus der Selection nicht wegzudenken sind. Zuhause jedoch habe ich kein Problem damit Lieder mit schwulenfeindlicher Message zu hören. Klar ist das dumm, die Message eifnach auszuschalten, weil die Musik gut ist, aber ganz auf sie zu verzichten will ich dann auch nicht. Vor allem ist es für mich besonders schwer die Message zu ignorieren, da ich als gebrandmarkter HipHopliebhaber immer sehr sehr viel Wert auf die Lyrik gelegt habe und immer noch tue und vor allem viele Künstler aufgrund ihrer nonsenshaltigen Texte einfach ignoriere bzw. nicht höre. Ich meine wieso hört man rechtsradikale Bands genau aus diesem Grund nicht, weil man sich mit deren AUssage nicht identifizieren kann, und bei Dancehallkünstlern scheißt man auf Deutsch gesagt darauf. Klar der Vergleich mag ein bisschen krass klingen, aber läuft ja im Endeffekt auf das gleiche hinaus.

Und nur die Musikalität und die Verankerung in der jamaikanischen Gesellschaft, können das ganze ja nicht legitimieren. Habe mich selbst ertappt. Aber ist ja mit vielen Sachen so. Man weiß wie Tiere gehalten und misshandelt werden, aber will trotzdem nicht auf das Stück Fleisch verzichten. Man prangert den Klimawandel an, aber ist sich doch zu fein 500Meter zur Bank zu Fuß zu gehen etc etc. Kann man viele weitere Beispiele anbringen.

Fakt ist, dass man sich ja indirekt beim Spielen von BattyBwoy Tunes (nicht unbedingt der Künstler)
sich mit deren Message identifiziert. Auch wenn es mir einige widerlegen werden.

Denke aber das man zwischen "auf dem Dance auflegen" und "zu hause hören"unterscheiden sollte.



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Oleejah verfasst: 27.09.2009, 22:17
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ForrestFunkZuhause jedoch habe ich kein Problem damit Lieder mit schwulenfeindlicher Message zu hören.

Ich kann zum Beispiel weder auf dem Dance noch alleine daheim Tunes mit homophoben Inhalten hören trotz deren vermeintlichen BIG TUNE Charakter. Für mich persönlich sind solche BIG TUNES einfach keine.

ForrestFunkDenke aber das man zwischen "auf dem Dance auflegen" und "zu hause hören"unterscheiden sollte.

Stimmt in gewisser Weise schon. Was ich daheim alleine in meinen vier Wänden höre, bekommt ja in der Regel niemand mit.







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schwachmat verfasst: 27.09.2009, 22:49
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letzter Besuch: 22.07.10
ForrestFunkIch meine wieso hört man rechtsradikale Bands genau aus diesem Grund nicht, weil man sich mit deren AUssage nicht identifizieren kann, und bei Dancehallkünstlern scheißt man auf Deutsch gesagt darauf.


Ich finde Schwulenhass ist eindeutig eine Faschistische Eigenschaft.

ForrestFunk
Man weiß wie Tiere gehalten und misshandelt werden, aber will trotzdem nicht auf das Stück Fleisch verzichten.


Das geht schon icon_wink

ForrestFunk
Denke aber das man zwischen "auf dem Dance auflegen" und "zu hause hören"unterscheiden sollte.


Jo was man für sich selber hört is Privatsache.

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Henna verfasst: 27.09.2009, 22:53

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letzter Besuch: 08.07.10
schwachmat

ForrestFunk
Denke aber das man zwischen "auf dem Dance auflegen" und "zu hause hören"unterscheiden sollte.


Jo was man für sich selber hört is Privatsache.


...dann gibt es also sowas wie heimliche musikfaschisten :)

ich wusste es...

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"Alle sagten: Das geht nicht.
Dann kam einer, der wußte das nicht und hat's gemacht."





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ForrestFunk verfasst: 27.09.2009, 23:02
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letzter Besuch: 29.07.10
Musikfaschist ist für mich etwas anderes. Ein Musikfaschist hatet alles, was nicht in sein musikalisches Genre passt, so würde ich das definieren.

Aber ihr habt mich ja dazu gebracht, dass ganze mal zu überdenken. Boykottiert ihr denn die Künstler an sich oder nur deren Battybwoytunes?

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RapTIX verfasst: 28.09.2009, 10:41

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letzter Besuch: 31.07.10
Ich werde keinen Künstler wegen seiner Battyman Tunes boykottieren, weil es eben noch sehr viele Big Tunes außerhalb der homophoben Tunes gibt und auf die möchte ich nicht verzichten.

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Oleejah verfasst: 28.09.2009, 12:15
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letzter Besuch: 26.07.10
RapTIXIch werde keinen Künstler wegen seiner Battyman Tunes boykottieren, weil es eben noch sehr viele Big Tunes außerhalb der homophoben Tunes gibt und auf die möchte ich nicht verzichten.


Das ist im Grunde für manchen "Gay-Rights-Aktivisten" inkonsequent, aber im Prinzip sehe ich das genauso.

Die Künstler, die die meisten Battyman Tunes geschrieben haben (u.a. Capleton) gefallen mir persönlich im Großen und Ganzen sowieso nicht. Aus diesem Grund stellt sich mir die Frage des Boykotts dieser Artists nicht, da ich sie sowieso nicht höre und sie in meiner Musiksammlung nicht vorkommen.







editiert von: Oleejah, 28.09.2009, 12:17 Uhr

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schwachmat verfasst: 28.09.2009, 14:04
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letzter Besuch: 22.07.10
Ich persönlich möchte hinter der Musik stehen können die ich höre. Und das funktioniert nicht, wenn ich weiß, dass der Sänger es am liebsten hätte, wenn alle Schwulen mal so richtig "durch das moralische Feuer gereinigt" werden.

Wenn man sich jetzt ne CD von Elephant Man kauft, und dann nur "korrekte" Lieder hört, dann unterstützt man ihn und die Verbreitung von Schwulenhass ja trotzdem.

Man würde ihn zwar stärker unterstützen, wenn man die CD dann irgendwo auflegt, aber sich darauf auszuruhen finde ich in der Tat inkonsquent.

Entweder man tolleriert solches Gedanken"gut" oder halt nicht. Sich irgendwo dazwsichen zu positionieren hat, meiner Meinung nach, wenig Sinn und wird vermutlich auch keine Änderung herbeiführen.

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RaggaDon verfasst: 28.09.2009, 14:26
Sternenflottenkommando
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letzter Besuch: 13.06.10
Also den Papst und Stoiber würde ich jetzt auch mal als Homophob betrachten.
Trotzdem würde ich Sie nicht in eine Ecke mit Nazis stellen, die den Schwulen jede Existensberechtigung abstreiten.

Aber diese Diskussionen gehen hier auch immer in diese Richtung, es gibt für die meissten nur "ja" oder "nein"

Und sind unsere Opas alle verachtenswert und wir schmeißen die Fotos von Ihnen weg und reden nicht mehr mit Ihnen, weil Sie Schwul sein als vielleicht abartig ansehen?

Sollten die Muslime uns genauso ansehen weil wir unreines Scheinefleisch essen?
Oder die Rastas sollten nicht mit uns reden, kaufen nichts von uns besuchen unsere Dances nicht weil wir Fleisch essen und Alkohol trinken?

In meinen Augen ist es so das, wer alle beispielsweise Elephant Man tunes wegschmeisst genau so reagiert.

Das Schwarz-Weiß-Denken bringt nix verhärtet die Fronten und grenzt aus.
Wir MÜSSEN mit allen im Gespräch bleiben nur so kann man etwas erreichen.

Und mal ehrlich Oralverkehr ist aus Jamaikanischer Sicht fast genauso übel wie Schwul sein.
Und? Ich spiele trotzdem die aniti-suck Songs, da fühl ich mich nicht diskiminiert solange es nicht darum geht das ich jetzt verbrannt werden soll, weil ich diese Praktiken als angenehm empfinde.

Die Frage lautet also wo hört Meinungsfreiheit auf und wo fängt Hetze an.

Wenn einer singt er findet Schwulsein unnatürlich/abartig so mag das aus unserer Sicht dumm sein. Aber ich denke es ist noch eine Meinungsäußerung, die wie gesagt vielleicht dumm ist aber legetim.

Um auf den Opa zurückzukommen.
Der ist mit völlig anderen Moralvorstellungen aufgewachsen. Wir müssen Ihn mit viel Geduld und Zuneigung mitnehmen und Ihn nicht einfach ausstoßen nur weil er in seiner Zeit/Welt von Anfang an etwas anderes Gelernt hat.

Naja hoffe es ist verständlich was ich meine.








editiert von: RaggaDon, 28.09.2009, 14:28 Uhr
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schwachmat verfasst: 28.09.2009, 15:34
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letzter Besuch: 22.07.10
Als Antwort auf den "Reggae Compassionate Act" kam von Vybz Kartel "No Apology". Wie gehts jetzt weiter? Der Dialog ist gescheitert, andere Ansätze sind mir nicht bekannt; ich find ein Boykott angebracht.

Haben Korantreue Muslime / Bibeltreue Rastas eine andere Wahl als uns so zu sehen?

edit: Außerdem hab ich bis jetzt, soweit ich weiß, noch keine dieser "Parteien" irgendwie unterstützt, was bei Musikkäufen von Homophoben Sängern ja schon der Fall ist.






editiert von: schwachmat, 28.09.2009, 19:28 Uhr

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