Interview mit Carlito und Mal Élevé von den Irie Révoltés
Am 15.11.2009 02:14:21
Irie Révoltés schließen am Tag des Interviews im Karlstorbahnhof in Heidelberg die „Zeit ist Geld“ Tour, zur gleichnamigen Single ab. Nächstes Jahr soll auch das neue Album der Rebellen erscheinen. Ein Grund für mich, mit Raoul Frogg als Fotograf (siehe Foto rechts), im Gepäck unter anderem die aktuelle Lage der Band genauer unter die Lupe zu nehmen.
Reggae-Town (Oleejah): Hey! Danke, dass ihr euch Zeit für ein Interview mit uns genommen habt. Es gibt bestimmt einige Reggae-Town Leser, die euch noch nicht kennen. Daher stellt euch doch einfach mal kurz vor.
Irie Révoltés (Carlito): Also ich bin Carlito, ein Sänger von Irie Révoltés.
Irie Révoltés (Mal Élevé): Ich bin Mal Élevé, der andere Sänger von Irie Révoltés.
Carlito: Und wir sind eine achtköpfige (überlegt kurz) neunköpfige Band. Wir machen eine ziemlich bunte Musikmischung aus unter anderem Reggae, Rock, Punk, Ska, Soul, Hiphop und Dancehall. Aus diesen Komponenten haben wir mittlerweile einen eigenen Stil entwickelt aber natürlich sind nach wie vor auch klassische Reggae Elemente dabei.
Oleejah: Eure Bandgeschichte begann in Heidelberg. Lebt ihr alle noch in der Umgebung oder hat es euch mittlerweile in andere Teile Deutschlands und der Welt verschlagen?
Carlito: Hier in Heidelberg leben tut in einer Woche kein einziger mehr. Wir beide wohnen in Berlin und zwei andere von uns auch. Der Rest der Band lebt über das gesamte Bundesgebiet verteilt.
Oleejah: Wie organisiert ihr dann die Proben? Habt ihr einen strukturierten Ablauf?
Mal Élevé: Es ist so, dass wir natürlich sehr routiniert sind und deshalb nicht vor jedem Auftritt eine Probe brauchen. Wenn wir proben, machen wir das immer so Set mäßig. Für die „Zeit ist Geld“ Tour haben wir im Vorfeld zehn Tage am Stück geprobt. Das haben wir dann… Warte kurz, Zug kommt.
Reggae-Town (Kommentar): Ein Zug fährt 5 Meter entfernt an uns vorbei.
Carlito: Kannst ja noch rein schreiben: Zug kommt. (grinst)
Mal Élevé: Das haben wir dann in Heidelberg gemacht. Für die Festivaltour haben wir stattdessen in Berlin geprobt. Wir hatten auf dieser Tour einen Auftritt auf der Fusion und dann war klar, dass alle sowieso in den Norden fahren müssen. Also kamen alle, die nicht in Berlin wohnen, dorthin.
Im Gegensatz dazu hat die „Zeit ist Geld“ Tour in Mannheim begonnen, also war klar, alle die nicht hier wohnen kommen hierher. So schaffen wir das immer ganz gut, das einigermaßen zu verbinden. Das ist natürlich aufwendiger, als wenn wir alle in einer Stadt wohnen. Aber wir sprechen uns immer ab und schauen, was logistisch am sinnvollsten ist.
Oleejah: Neben Irie, dass übersetzt soviel wie „Glück“ oder „Freiheit“ bedeutet, ist auch die Revolution ein Bestandteil eures Bandnamens. Wie steht dieser Name mit eurer Musik in Verbindung?
Carlito: Der Name ist zuerst einmal, wenn man jetzt einfach nur die Übersetzungen der beiden Wörter miteinander vergleicht, etwas kontrovers an sich. Genau auf diese Kontroversität zielen wir ab. Wir wollen erreichen, dass die Leute anfangen bewusst nachzudenken, wenn sie allein schon den Namen hören. Mit unserer Musik hat das soviel zu tun, dass wir definitiv politische Texte haben, die vor allem zum Nachdenken anregen sollen. Wir prangern zwar viele Dinge an, die leider blöd laufen, aber nicht mit einer negativen und depressiven Haltung. Wir tun dies positiv und nach vorne schauend. Nach dem Motto „Was kann man machen?“. Wenn man mit Optimismus an Probleme herangeht, kann man eher etwas bewegen, als wenn man sagt, alles ist scheiße und man lieber zuhause sitzt und weint. Die positive Herangehensweise an politische und gesellschaftliche Probleme spiegelt sich extrem in unserer Musik wieder. Unterstrichen wird das auch von unserer Live Performance auf der Bühne.
Oleejah: Ihr hebt auf euren Konzerten eine Antifa-Flagge hoch. Inwiefern passt eure Verbindung zur Antifa zu eurem Bandnamen?
Mal Élevé: Während „Irie“, dass das Positive und Energiegeladene repräsentiert, soll natürlich „Révoltés“ das Aufsässige, Rebellische, Kritische (betont) darstellen.
Kommentar: Es fährt abermals ein Zug fünf Meter ans vorbei.
Carlito: (deutet auf den Zug) Und das muss immer rein. (lacht)
Oleejah: Ja, auf jeden Fall.
Mal Élevé: Folglich ist es für uns klar, das wir im Song „Viel zu tun“ mit der Antifa-Flagge in Verbindung treten, da sich dieser gegen Rassismus richtet. Für uns ist natürlich das Handeln einfach wichtig. Wir sagen, dass es nicht einfach reicht zu sagen, dass wir Rassismus blöd finden, sondern auch etwas dagegen tun.
Wir finden es gut, dass es Gruppen wie die Antifa gibt, die sich organisieren, recherchieren, Demonstrationen veranstalten und dem Ganzen entgegentreten. Das ist bei uns die Verbindung.
Oleejah: Ihr engagiert euch auch für Projekte im sozialen Bereich. Was sind das für Projekte?
Carlito: Es gibt verschiedene Projekte. Wir unterstützen mit einem Song das Projekt „Kein Platz für Rassismus“, dass sich gegen Rassismus speziell im Fussball engagiert. Obwohl wir nicht gerade die Fußballfans sind.
Da wir versuchen unsere Touren immer mit den Projekten zu koppeln, haben wir jetzt speziell auf der „Zeit ist Geld“-Tour zwei Projekte, die wir unterstützen. Zum einen „Viva con Aqua“ aus Hamburg, die Trinkwasserbrunnen in Regionen der Welt bauen, in denen es kein sauberes oder gar kein Trinkwasser mehr gibt. Noch wichtiger ist das Projekt „Rollis für Afrika“. Zu dieser Aktion, die wir auf der Tour machen, kann Mal Élevé noch mal mehr sagen.
Mal Élevé: Das Projekt „Rollis für Afrika“ unterstützen wir schon lange und haben uns jetzt speziell für die Tour überlegt, dass wir Rollstühle sammeln wollen. Wir haben gesagt, dass jeder der einen Rollstuhl zu einem Konzert mitbringt, umsonst reinkommt. Damit unterstützen wir dieses Projekt noch mal aktiv und bringen die Leute auch noch mal dazu, sich mit dem Thema mehr zu befassen. Das war vor allem unsere Intension. Auch wenn die Leute es nicht geschafft haben, Rollstühle aufzutreiben, dann ist allein die Auseinandersetzung mit dem Thema schon ein großer Schritt. Wir sammeln auch während dem Konzert Spenden für das Projekt und es läuft gerade richtig gut auf der ganzen Tour. Jetzt noch mal Heidelberg abwarten, aber ich denke, es läuft auch super. Wir werden auf jeden Fall mit den Spenden, die wir bisher auf der Tour eingesammelt haben, mehr als die Hälfte vom Container bezahlen können. Wir haben jetzt schon einige Rollstühle. Es ist echt super und die Resonanz ist cool. Echt geil.
Carlito: Echt geil.
Oleejah: Ihr beendet heute Abend die „Zeit ist Geld“-Tour hier in Heidelberg. Wie war die Tour bisher für euch? Welche prägenden Ereignisse bleiben euch in Erinnerung?
Carlito: Die Tour war auf jeden Fall die krasseste, die wir bisher hatten – von den Besucherzahlen auf jeden Fall und auch von der Stimmung. Ich kann jetzt nicht sagen, welche einzelnen Ereignisse mir in Erinnerung bleiben, da jede Stadt übelst geil war. Ein absolutes Highlight war Prag in Tschechien. Das kann glaube ich nicht mehr übertroffen werden. Aber es wäre dumm, das so zu sagen. Es waren so viele Städte, dass ich jetzt nicht jedes einzelne Konzert direkt in meinem Hirn aufrufen kann. Daher gebe ich besser ein Fazit: Es war die geilste Tour, die wir bisher hatten.
Mal Élevé: Und auch die längste und intensivste Tour.
Carlito: Wir haben extra den Karlstorbahnhof hier in Heidelberg zum Abschluss der Tour gewählt, weil wir dort unser erstes größeres Konzert unserer Laufbahn hatten.
Rainer, der hier für den Karlstorbahnhof arbeitet, war sozusagen der Erste vor ungefähr acht Jahren, der nach so einem Konzert im Zwingertheater Heidelberg auf uns zu kam. Das Konzert im Zwingertheater war so eine Art Bandwettbewerb auf den wir überhaupt keinen Bock hatten, aber zu dem wir schließlich überredet wurden, dort mitzumachen. Rainer kam danach auf zu uns und hat gesagt, dass wir mal in einer größeren Location spielen müssen wie zum Beispiel im Karlstorbahnhof in Heidelberg. Err hat uns praktisch den ersten Schritt in eine größere Location ermöglicht. Der Karlstorbahnhof war dann tatsächlich gerammelt voll. Daher hat an diesem Ort sozusagen der Schritt in größere Locations begonnen. Die „Zeit ist Geld“ Tour war ja überwiegend in größeren Locations aber wir haben gesagt, wir wollen noch einmal im Karlstorbahnhof spielen. Wir wussten zwar, dass es zu klein ist aber wir wollten unsere Tour unbedingt dort abschließen. Es war auch schon eine Woche vorher komplett ausverkauft.
Oleejah: Also schließt sich der Kreis.
Carlito: Genau. Deshalb sind wir jetzt noch mal im Karlstorbahnhof und freuen uns natürlich, dass es so voll ist. Schade für die, die nicht mehr reinkommen. Deswegen haben wir die „Zeit ist Geld“ Tour auch in Mannheim begonnen, aber das haben viele verpeilt. Vielleicht hätten wir zuerst im Karlstorbahnhof in Heidelberg spielen sollen und dann in der Alten Feuerwache in Mannheim.
Kommentar: Das Gespräch weicht immer weiter von der Frage ab und dreht sich um das plötzlich besser gewordene Wetter, Open-Air Fantasien, vorbeifahrende Züge und Internetlinks.
Oleejah: Ihr arbeitet an eurem dritten Album. Was könnt ihr zum neuen Album schon verraten? Wie weit seid ihr bereits im Entstehungsprozess?
Mal Élevé: Wir sind im Entstehungsprozess schon relativ weit. Allerdings wird es noch eine Weile dauern bis das Album erscheint. Wir sind noch nicht hundert Prozent zufrieden sind und feilen noch an den Details. Was jetzt die Veröffentlichung angeht, will ich keine zu genaue Prognose geben, weil es sonst am Ende nichts wird. Das Album kommt definitiv 2010 und ich denke noch vor Herbstbeginn. Musikalisch gesehen, sind jetzt gerade die Songs „Zeit ist Geld“ und „Travailler“ die neuen Tendenzen, die auf das neue Album einen großen Einfluss haben. Es wird etwas rockiger und ein paar Songs mehr auf Deutsch geben. Aber es ist auf keinen Fall so, dass alle Songs so werden. Es wird trotz der neuen Entwicklungen wieder stilistisch gemischt sein, wie bei allen bisherigen Alben von uns. Wir versuchen wie immer alle möglichen Einflüsse mit einzubringen.
Oleejah: Was hat euch bewegt mehr Songs in deutscher Sprache zu verfassen?
Mal Élevé: Wie du vorhin auch gefragt hast, sind uns die Inhalte in der Musik sehr wichtig. Es kamen immer wieder Fragen in Interviews oder auch persönlich von den Leuten, warum wir auf Französisch schreiben.
Der Grund hierfür ist, dass wir beide zweisprachig aufgewachsen sind. Für uns ist es einfacher auf Französisch zu Schreiben und flowtechnisch auch cooler. Aber uns ist bewusst, dass natürlich dann viele Leute nicht alles hundertprozentig verstehen, was wir singen. Wir sagen natürlich – gerade bei den Konzerten – immer worum es geht oder schreiben es auch ins Booklet unserer Veröffentlichungen. Für uns ist es eine Herausforderung, das Ganze auch auf Deutsch so gut hinzukriegen wie auf Französisch. Außerdem hört man Musik anders, wenn man die Texte komplett versteht. Das bemerken wir auch beim Feedback unserer Fans. Sie können sich ganz anders in die Musik hineinfühlen. Daher wird es auf dem neuen Album ein paar mehr Songs auf Deutsch geben, aber der Großteil der Songs wird auf Französisch sein.
Oleejah: In der Produktionsphase eures neuen Albums beteiligen sich auch die Produzenten Kraans de Lutin und Don Krutscho. Wie seid ihr auf die beiden gekommen? Wie wirkt sich deren Mitarbeit auf den Irie Révoltés Sound aus?
Carlito: Auf die gekommen sind wir... das ist eine längere Geschichte. Wir haben die beiden über Freunde kennen gelernt. Das war jetzt keine strategische Planung von uns gewesen. Don Krutscho kennen wir schon etwas länger und haben schon früher mit ihm an verschiedenen Sachen gearbeitet, wie zum Beispiel am Song „Merci“ auf dem „Give Thanks“ Riddim Sampler. Kraans de Lutin ist ja fast ein Kollege von ihm, da die beiden schon oft zusammen gearbeitet haben. Daher war es auch nahe liegend, mit ihm zusammen zu arbeiten.
Wie sich diese Zusammenarbeit auswirkt, merkt man schon bei den neuen Songs. Wir haben gesagt, wir wollen vom Album „Voyage“ ausgehend in Sachen Sound noch einen Schritt nach vorne machen, weil wir selbst keine Produzenten sind. Wir haben früher alles selbst gemacht. Bei unseren älteren Veröffentlichungen hat uns ein bisschen der druckvolle Sound, sowie der ganze ausproduzierte Sound, gefehlt. Es soll natürlich auch nicht zuviel davon sein. Aber wir hoffen durch Don Krutscho und Kraans de Lutin, genau diesen kleinen Feinschliff zu bekommen. Das weiß man zwar erst ganz am Ende, wie sich das genau auswirkt aber ich denke, das neue Album wird fett (lacht).
Oleejah: Ihr habt bisher viel in Eigenregie auf die Beine gestellt. Habt ihr jetzt für das neue Album ein Label im Rücken oder macht ihr noch das meiste selbst?
Mal Élevé: Momentan machen wir noch alles selbst. Wir haben zum Beispiel Voyage über das Indie-Label Skycap raus veröffentlicht. Für „Voyage“ haben wir alle Songs vorher selbst produziert. In der Zusammenarbeit mit Skycap ging es hauptsächlich um die Vertriebsstrukturen. Denn den Vertrieb können wir nicht selbst stemmen. Daher wird es auch in Zukunft für das nächste Album in unserem Interesse sein, ein Label zu finden, das Bock auf uns hat und unser Ziel größer und bekannter zu werden, umsetzen kann. Unser zukünftiges Label sollte uns auch so geil finden, wie wir sind. Wir machen erst mal das Album fertig und dann werden wir konkreter in die Gespräche mit verschieden Labels gehen. Wenn wir kein Label finden sollten, werden wir schauen, wie wir es veröffentlichen.
Oleejah: Es geht auf jeden Fall weiter voran.
Mal Élevé: Auf jeden Fall.
Carlito: Unsere „Zeit ist Geld“ Aktion – gemeint ist die ganze Kampagne rund um die gleichnamige Single – haben wir komplett selbst geplant und finanziert. Wir haben uns noch Partner hinzugezogen, unter anderem Promoter, Radio-Promoter und Smiley Records für den Vertrieb, die einen Labelcode dazu gegeben haben. Als Online-Promoter haben wir „Verstärker“ mit dabei. Alles bei dieser Aktion lief also komplett unter unserer eigenen Regie. Die Zusammenarbeit mit unseren Partnern für diese Aktion ist wirklich sehr gut gelaufen. Für die Albumveröffentlichung wäre jedoch ein Label besser, da man es fast vergessen kann, das finanziell alleine zu stemmen.
Oleejah: Seit einiger Zeit gibt es auch das so genannte Révoltés TV. Was kann man darunter verstehen?
Carlito: Révoltés TV ist grob gesagt ein online TV-Sender über Irie Révoltés.
Wir hatten früher mal ein Online-Tagebuch mit Fotos und Texten und dann kam uns irgendwann die Idee, dass es doch viel interessanter ist etwas in Filmform zu machen. Wir machen Révoltés TV seit ungefähr eineinhalb Jahren. Révoltés TV ist extra für Leute, die mal wissen wollen, was hinter den Kulissen passiert.
Oleejah: Ich nenne es jetzt mal "Reggae-Szene in Deutschland". Wie würdet ihr diese charakterisieren? Was gefällt euch gut, was gefällt euch weniger gut?
Mal Élevé: Ich kann jetzt von mir sprechen. Ich bin in der Reggae Szene nicht so drin, dass heißt ich bekomme nicht die Ganze Zeit mit, was da so passiert in den Foren und so weiter. Ich finde die Reggae Szene in Deutschland eigentlich cool, weil das was ich so wahrnehme, ist – vor allem was die Künstler angeht - eine sehr kritische Reggae Szene. Es weiß auch jeder durch unseren Song „Rebelles“, dass mich gerade diese Homophobie und einige stumpfsinnige Sachen im Reggae echt stören. Ich habe das Gefühl, dass nur ein geringer Teil der deutschen Reggaeszenen diese Inhalte vertritt. Das find ich an der deutschen Reggae Szene echt super. Nur leider hab ich das Gefühl, dass die Reggaeszene kleiner wird. Aber ich glaube, das ist gerade überall so. Aber wie gesagt, ich bin da nicht mehr so drin und bekomme nicht mehr viel mit. Ich gehe auch kaum auf irgendwelche Soundparties. Jedenfalls nicht mehr so oft.
Carlito: Dazu haben wir einfach nicht mehr die Zeit (etwas wehmütig).
Mal Élevé: Ja.
Oleejah: Zum Abschluss: Was möchtet ihr den Lesern von Reggae-Town.de noch mit auf den Weg geben?
Carlito: Stay irie and always révoltés.
Mal Élevé: Genau!
Kommentar: www.IrieRevoltes.de
www.Revoltes.tv
www.MySpace.com/IrieRevoltes
www.Rollis-fuer-Afrika.de
www.VivaconAgua.org
